Warum Journalismus manchmal eine häßliche Fratze hat und Tätowierungen einfach bunte Bilder sind. Kommentar zu Rauschers „Tattoo“

Die häßliche Fratze der Klischees

Warum Journalismus manchmal eine häßliche Fratze hat und Tätowierungen einfach bunte Bilder sind. Entgegnung zu Hans Rauschers „Einserkastl“ „Tattoo“ vom 23.05.2011, veröffentlicht in „Teilnehmende Medienbeobachtung“.

Quer durch die meisten Medien gingen die Bilder von Hooligans, die den Spielabbruch von Rapid gegen Austria erzwungen haben. Die meisten Bilder zeigten von mehreren Hundert stürmenden Fans genau drei oder vier ausgewählte. Die meisten davon tätowiert. Ein stark tätowierter, angeblich griechischer Hooligan, der „Tattoo-Grieche“, wie ihn der Boulevard getauft hatte, wurde zum Aushängeschild gemacht: Die häßliche Fratze der Tätowierten.

Der Standard bildet keine Ausnahme. Im „Einserkastl“ vom 23.05. greift Hans Rauscher tief in die Klischee-Kiste. Als „Die Mutter aller Ganzkörper-Tattoos“ beschreibt er die zahlreichen Tätowierungen am Oberkörper des Hooligans. Da gibt es andere. Sind folgerichtig alle stärker Tätowierten ja, was? Verbrecher? Gewalttäter? Das war es?

Erschienen ist der ganze Kommentar in einem anderen Blog, bei dem ich mitarbeite:

Teilnehmende Medienbeobachtung. Hier könnt ihr den gesamten Beitrag nachlesen:

Teilnehmende Medienbeobachtung.

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