Als Journalist fragt man sich, wie es sein kann, …

…, dass gerade manche Musiker, die von Provokation leben, es nicht aushalten,

bei einem Interview ein, zwei provokante Fragen gestellt zu bekommen …?

Peinlich ist es, wenn gerade diese Musiker, in diesem konkreten Fall ein selbst ernannter „King of …“,

alle Welt anpisst, allen Leuten erklärt, wie Scheiße sie sind und wie  gut dagegen er  und seine Truppe sind.

Wenn dieser Musiker auch eine Genre bedient, das nur von Provokation lebt,  ist das eine Selbstentblößung. Des Musikers „neue Kleider“ quasi …

Leider hat er das schon mehrfach gemacht,  versucht Fragen zu beeinflussen

oder nur Fragen von bestimmten, unkritischen  Interviewern zu beantworten oder bei nicht genehmen Fragen, das Interview zu canceln.

Es bleibt ihm selbst überlassen. Für Redaktion und Journalist bleibt die Frage, wie damit umgehen.

Für Redaktion und Interviewer ist das Canceln ärgerlich,

da es verlorene Arbeitszeit ist und Hefte umgeplant werden müssen.

Im besten Fall sollte die Promo-Agentur oder das Management beruhigend

oder die Wogen glättend auf die Musiker einwirken, zum Teil, wie in diesem Fall, funktioniert das leider nicht.

Wenn es an dieser Stelle dann zusätzlich hapert, kann es nur in die Binsen gehen …

Für  Musiker selbst  ist es nicht nur keine Werbung, sondern schlechte Werbung.

Und Artikel über die eigene Musik erscheinen auch nicht.

Damit helfen auch des  Musikers „neue Kleider“ nicht –

die machen keine Promo, bringen keine Werbung – und damit auch keine Hörer…

Advertisements