„Jeder ist seines Körpers Schmied“ – Artikel in Querformat

Soeben ist die vierte Ausgabe der Zeitschrift „Querformat. Zeitgenössisches. Kunst. Populärkultur“ erschienen.

Das Thema sind dieses mal Tattoos.

Von mir gibt es dieses mal einen Artikel mit dem Thema „Jeder ist seines Körpers Schmied. Theoretische Annäherungen an Tätowierungen“.

Abstract: „Jeder ist seines Körpers Schmied“ wie Alois Hahn es nennt: Der eigene Körper ist Gestaltungsfeld der individualisierten Masse Mensch geworden. Stylen mit Schminke oder Permanent-Make up und Bodyshaping durch Bodybuilding oder Schönheits-OPs gelten als nichts Außergewöhnliches. Die Transhumanisierung des Körpers, also die Veränderung des Körpers durch Biotechnologie, wie etwa durch Stammzellentherapie, therapeutisches Klonen oder Xenotransplantation, sind umstritten aber nicht selten Der Körper wird zum form- bzw. ‚schmiedbaren’ Gegenstand, der durch seine Modellierung etwas wie Gesundheit, Glück oder Schönheit erzeugen soll.

Dabei ist das Bedürfnis den eigenen Körper zu modifizieren wahrscheinlich so alt wie die Menschheit selbst. Körpermodifikationen, ihre Ausformungen, ihre gesellschaftliche Relevanz und Akzeptanz verändern sich häufig. Tätowierungen spiegeln diese Veränderung wider. Nicht nur Form, Technik und Motive von Tätowierungen haben sich verändert, sondern auch ihre Bedeutung. Eine Annäherung an diese Veränderungen soll dieser Artikel leisten.

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